Einrichtung eines Nano-Meerwasseraquariums

Das Nanobecken hat im Vergleich zu großen Meerwasseraquarien viele Vorzüge, da besonders die Details, welche in großen Becken oft übersehen werden, mehr Beachtung finden. Gerade die vielfältige Welt der kleinen Lebewesen kann das Interesse an einem Nanoaquarium wecken.
Speziell für Anfänger stellt ein Nanobecken einen guten Start dar, um kostengünstig einen Zugang zur Meerwasseraquaristik zu finden und das eigene Potential zu testen.
Wir wollen Ihnen Hinweise und Tipps geben, worauf Sie bei dem Einstieg besonders achten müssen. Denn nicht nur die Wahl des richtigen Beckens und die Pflegetechnik, sondern auch die Auswahl der geeigneten Tier- und Pflanzenarten und vor allem ein gutes Beleuchtungssystem sind für ein funktionierendes Nanobecken von großer Bedeutung.


Für den Beginn sollte das Becken so groß wie möglich gewählt werden, da diese weniger anspruchsvoll sind. Bei einem Nanobecken handelt es sich um Größen bis zu 60 Litern. Generell gilt, dass ein Nanobecken ebenso wie ein großes gepflegt wird, wobei es mit Korallen, Kleintieren und auch kleinen Fischen besetzt werden kann.
Somit stellt ein Nano-Riff einen Lebensraum für die kleinen Tiere und Korallen dar, welchen in einem großen Aquarium nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Hierdurch ist die Auswahl der Tier- und Pflanzenarten durch die Größe und Art bestimmt, ein zu großes Tier oder auch eine zu große Koralle könnten beispielsweise das Ökosystem schwächen, indem es die Wasserwerte beeinflusst, welche in Nanobecken besonders genau beachtet werden müssen. Kleine Fehler könnten hier einen starken Einfluss haben und das Aquarium komplett zum Kippen bringen. Um die empfindlichen Wasserwerte im Gleichgewicht zu halten sollte alle ein bis zwei Wochen ein Wasserwechsel vorgenommen werden, wofür das Meerwasser angerührt wird. Auch sollte die Vergesellschaftung der Tiere untereinander später berücksichtig werden.
Speziell die schnellwachsenden Korallenarten in einem solch kleinen Aquarium müssen in ihrem Wachstum überwacht werden, damit sie anderen Pflanzen nicht durch ihre Ausbreitung das Licht rauben.

Bei der Wahl des entsprechenden Beckens empfehlen wir die Verwendung eines Glasaquariums. Beachtet werden muss hierbei, dass diese silikonverklebt sind, also nirgendwo Metall verarbeitet wurde. Ältere Modelle können eine Rahmenkonstruktion aus Metall haben, welche durch ständiges Einwirken des Salzwassers schnell angegriffen werden, wodurch Metall ins Wasser gelangen und zum Tod ihrer Fische führen kann.
Der Stellplatz für das Nanoaquarium sollte so gewählt sein, dass es so wenig Sonneneinstrahlung wie möglich ausgesetzt ist, damit es sich nicht zu sehr aufheizt. Ebenso sollte es nicht in der Nähe eines Heizkörpers stehen. Ansonsten gilt prinzipiell, dass es für den Wasserwechsel gut erreichbar sein muss, Stromanschlüsse in der Nähe vorhanden sind und der Unterschrank entsprechend stabil ist.

Beleuchtung
Wie in jedem Meerwasser-Aquarium ist die Beleuchtung von grundlegender Relevanz für gesunde Lebewesen. Viele Korallen- und Tierarten nehmen ihre Nahrung über symbiotische Algen auf, welche in ihren Zellen eingelagert sind. Diese Algen werden als Zooyanthellen bezeichnet und produzieren durch Photosynthese Nährstoffe für das jeweilige Lebewesen.
Aus diesem Grund muss genügend Licht vorhanden sein, da ansonsten die Tiere verhungern und die Pflanzen eingehen würden. Somit spielen die Beleuchtungssysteme eine essentielle Rolle für ein funktionierendes Nanobecken.
Auf dem Markt sind momentan die verschiedensten Beleuchtungsarten vertreten, wobei die besten Resultate bewiesener Maßen mit LED-Beleuchtungssystemen erzielt werden und sie somit eine vorteilhafte Alternative zu den inzwischen überholten T5 Leuchtstoffröhren darstellen. Zwar kosten diese in der Anschaffung meist etwas mehr, dies gleicht sich jedoch schnell durch den wesentlich geringeren Energieverbrauch von ungefähr 50% und den Wegfall der jährlich zu wechselnden Leuchtmittel aus. Selbst die besonders energiebedürftigen SPS Steinkorallen werden durch eine LED-Beleuchtung ausgezeichnet versorgt. Während weiße T5-Leuchtstoffröhren kaum über 7000 Kelvin hinaus kommen, haben unsere weißen LEDs 10000 K und verfügen damit über die maximale Lichtausbeute. Speziell die blauen LEDs sind gegenüber blauen T5-Röhren wesentlich effizienter und da das Farbspektrum explizit auf das Absorbtionsmaximum der Korallen abgestimmt ist, sehr empfehlenswert. Bei T5-Beleuchtungssystemen würde dies mindestens zwei Röhren voraussetzten, bei den LED-Modellen sind bereits beide Farben miteinander kombiniert.


Für Nanoaquarien ist generell eine Kombination aus weißen und blauen LEDs ratsam, da das blaue Licht die Fluoreszenz und in Verbindung mit dem weißen Licht auch den Interferenzeffekt bedingt, sodass die Tiere und Pflanzen besonders farbintensiv Leuchten. Um auch anspruchsvollere Arten halten zu können sollte nicht am Beleuchtungssystem gespart werden. Denn Steinkorallen und Anemonen sind sehr reizvoll und eine Nachrüstung sehr aufwändig. Eine ideale Lichtmenge ist dann vorhanden, wenn 0,5 Watt auf einen Liter kommen.

Wärme
Prinzipiell ist ein Digitalthermometer zur Kontrolle der Beckentemperatur, welche zwischen 24°C und 26°C liegen sollte, am besten geeignet. Diese sind am genauesten. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Wassertemperatur keinen starken Schwankungen unterliegt, denn die Meeresbewohner passen ihre Körpertemperatur ihrer Umgebung an, wodurch bei Schwankungen schnell Probleme auftreten können.
Im Sommer können sich die Beckentemperaturen schnell aufheizen, was für viele Tiere und Pflanzen folgenreich sein kann. Deswegen sollten die Temperaturen nicht über einen längeren Zeitraum bei 29°C oder höher liegen. Dies stellt jedoch mit den ECO Marine Produkten kein Problem mehr dar, denn das selbstkühlende Gehäusedesign vermeidet eine Überhitzung durch die Beleuchtung, wie es bei Leuchtstoffröhren und HQI-Beleuchtung der Fall ist. Deswegen kann hier auch auf die ansonsten notwendigen Ventilatoren verzichtet werden.
Schließlich wäre es angebracht die bei Meerwasseraquarien verwendete Technik und alle dazugehörigen Teile regelmäßig zu überprüfen, um Schäden durch Salzwasser zu vermeiden.

 
 

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