Häufig werden erst dann die Wasserwerte gemessen, sobald eine Störung in dem Aquariensystem erkannt wird. Dabei ist das Messen verschiedener Parameter im Aquarienwasser vor allem hilfreich, um Problemen vorzubeugen und dient der erfolgreichen Wasserpflege. In welchem Bereich die Werte liegen sollten, wozu regelmäßige Messungen nützlich sind und was bei schlechten Werten zu beachten ist wird im Folgenden geklärt.

 

Infos zu Cyanobakterien im Meerwasser-Aquarium

Cynaobakterien, häufig auch als Blaualgen bezeichnet, können sich in Aquarien schnell zu einer ernsthaften Plage entwickeln, unter welcher dann der gesamte Besatz leidet. Dies ist besonders auf die Nahrungsaufnahme der einzelligen Organismen zurückzuführen. Daher gibt es einige Möglichkeiten vorkehrende Maßnahmen zu treffen, um eine übermäßige Ausbreitung der Bakterien schon vor dem Ausbruch einer Plage zu verhindern.

 

Was kann gegen Cyanobakterien unternommen werden:
Wurden kleine Beläge von Cyanobakterien oder auch Blaualgen übersehen, kann es schnell zu einer Ausbreitung kommen. Nun ist ein Handeln erforderlich, um den Ausbruch der Organismen wieder eindämmen zu können.
Bevor entsprechende Maßnahmen gegen die unerwünschte Besiedlung getroffen werden können, sollten zunächst die zugrundeliegenden Ursachen ausgemacht werden. Es ist wichtig eine Bestimmung des Organismus vorzunehmen, gegen welchen vorgegangen werden soll, etwa Algen oder Bakterien oder eine Kombination aus diesen. Es bestehen Maßnahmen auf physikalischer, biologischer und schließlich chemischer Natur zur Bekämpfung einer Plage von Cyanobakterien.

 

Korallen könnten mit ihrer Vielfalt der Farben und Formen auch für Pflanzen gehalten werden, da sie häufig am Meeresboden festgewachsen sind. Deshalb werden die sessilen, koloniebildenden Nesseltiere auch als Blumentiere bezeichnet. Die Korallenstöcke sind eine verzweigte Ansammlung von einzelnen Tieren, wobei diese niedere Tierform nicht alle Kriterien erfüllt, welche sie von den Pflanzen unterscheidet, wie teilweise deren Beweglichkeit. Die Artenvielfalt der Korallen ist mit ungefähr 6000 verschiedenen Arten äußerst groß und die unterschiedlichen Gruppen sind nicht näher miteinander verwandt.

 

MaxLumen Aquarium Beleuchung hat ein neues Logo

Wir haben uns ein neues Logo zugelegt und dabei eine perfekte Symbiose zwischen Fisch und dem alten Schriftzug MaxLumen eingehen lassen.

Dabei haben wir Wert darauf gelegt, dass sich das neue Logo nicht zu stark von dem alten Logo unterscheidet, was uns hoffentlich hiermit gut gelungen ist.

 

Für einen Aquarianer stellt das „richtige“ Füttern der Zierfische eine maßgebliche Komponente zu der Erhaltung eines so empfindlichen Ökosystems dar. Denn die entsprechende Futtermenge heraus zu finden kann über den Erfolg oder auch Misserfolg in der Meerwasseraquaristik entscheiden.

 

Algenplagen – Der Feind eines jeden Meerwasser-Aquarianers! Wenngleich den Algen eine enorme Stellung in der Korallenriffökologie zukommt, stellen sie sich in der Aquaristik oft als Plage heraus. Einerseits werden durch sogenannte Aufwuchsalgen substanzielle Elemente wie Phosphat und Stickstoff in den Nahrungskreislauf eingebracht, ebenso sind zooxanthellate Korallen auf symbiotische Algen angewiesen, andererseits kann unverhältnismäßiges Algenwachstum in einem Meerwasseraquarium zu anhaltenden Schwierigkeiten führen und besonders die empfindlichen Korallen gefährden.

 

Der Clownfisch der Gattung Amphiprion gehört in der Meerwasser-Aquaristik wohl zu den bekanntesten und gefragtesten Fischen überhaupt, spätestens seit „Findet Nemo“ veröffentlicht wurde. Allerdings gibt es neben der äußerst schönen Farbzeichnung noch weitere Gründe, weshalb Anemonenfische so begehrt bei den Aquaristen sind. Denn nicht nur deren Färbung regt zum Beobachten an, sondern auch die gemeinschaftliche Existenz mit den Seeanemonen, mit welchen sie in einer Symbiose leben ist außerordentlich schön anzusehen.

 

Der Protein- oder auch Eiweiß-Abschäumer dient der Wasseraufbereitung in einem Meerwasseraquarium und stellt ein wichtiges Element der Aquarientechnik dar, sollten neben Korallen auch Fische, Krebse, Garnelen und andere Haustiere in dem Aquarium gehalten werden. Bei einem künstlichen Korallenriff mit sehr geringem Fischbesatz, entstehen fast keine Abfallprodukte im Gegensatz zu einem Becken mit dichterem Fischbesatz, weshalb hier ein Abschäumer unbedingt erforderlich ist. Fische hinterlassen Futterreste und Ausscheidungen, welche die Wasserwerte erheblich belasten können. Sie produzieren vor allem organische Abfallstoffe, sowie Harnsäure, Aminosäuren, Lipide und Peptide. Diese Substanzen zerfallen zu Eiweißverbidungen und lagern sich an der Grenzfläche zwischen Wasser und Luft an. Der Eiweißabschäumer schäumt diese Verbindungen aus dem Meerwasser aus. Aufgrund seiner schnellen Reaktion auf sich ändernde Bedingungen kann ein Abschäumer lebensentscheidend für den tierischen Besatz sein, da dieser schädliche Substanzen schon in einer frühen Entstehungsphase beseitigt und somit beispielsweise ein Ansteigen des Nitratwertes bereits in seiner Vorstufe verhindert wird. Ohne ein solches Gerät würde die Nitrifikation in einem Biologischem System erheblich schneller erfolgen als die Denitrifikation, was eine Anreicherung von Nitrat zur Folge hätte, da die Bakterien zum Abbau der Abfallstoffe mehr Zeit benötigen. Jedoch gehen hierdurch leider auch einige nützliche Verbindungen wie Spurenelemente und Vitamine verloren.

 

Lebendgestein & totes Riffgestein

In der Meerwasseraquaristik ist die biologische Filterung durch Lebendgestein speziell während der ersten Einrichtungsscgritte von maßgeblicher Bedeutung, denn angesichts der porösen Struktur und der großen Oberfläche stellt das Gestein einen idealen Siedlungsraum für nützliche Organismen dar. Bei dem Lebenden Gestein handelt es sich um importiertes Riffgeröll, welches aus tropischem Meerwasser entnommen und in noch feuchtem Zustand über den Lufttransport angeliefert wird. Hauptsächlich setzt es sich aus kalkhaltigen Bestandteilen wie beispielsweise Korallenskeletten, Kalkalgenskeletten, und den Schalen von Muscheln zusammen. Die Korallen bilden über Kalkeinlagerungen feste, poröse Kalkskelette aus. Das Lebende Riffgestein entsteht vornehmlich aus den Skeletten der abgestorbenen Korallen, sodass über einen längeren Zeitraum eine Riffstruktur, welche sich aus Riffgestein zusammen setzt, herausbildet.

 

15 Einfahrphasen- Tipps fürs Meerwasser-Aquarium

Bei der Neueinrichtung eines Aquariums in der Meerwasseraquaristik ist die Einfahrphase die maßgebliche Basis für ein Ökosystem mit solch empfindlichen Organismen.
Hierzu legen wir Ihnen 15 Schritten nahe, wie wir es bei unserem Becken selbst auch gehandhabt haben.

 

Für den Besatz von einem Nanoaquarium ist es von besonderer Bedeutung vor dem Einsetzen der Korallen Überlegungen anzustellen welche Einsiedlerkrebse und Schnecken für die Haltung in Frage kommen. Denn es kommen zwar viele Korallenarten für die Haltung in einem Nanoriff in Betracht und sollten einzelne Exemplare zu groß werden, so können diese auch einfach zerteilt oder umgelagert werden. Jedoch ist es ohne den richtigen tierischen Besatz kaum möglich ein naturnahes Meerwassaquarium problemfrei zu betreiben. Bedingt durch die Vorliebe der Schnecken und Einsiedlerkrebse für Algen können durch diese kleinen aber bedeutenden Tiere nicht nur bereits bestehende Algenprobleme unter Kontrolle gebracht, sondern diesen auch vorgebeugt werden,

 

Die Verwendung von Salz im Süßwasser-Aquarium kann verschiedene Vorteile mit sich bringen ist nicht immer korrekt. Für die meisten Fische ist der Einsatz von Salz nachteilhaft.

Ausnahmen gibt es allerdings auch für Süßwasser Fische:

Black Mollys, Guppys oder auch der Segelflossenkärpfling (Poecilia velifera) lassen sich nach kurzer Eingewöhnung (innerhalb von 3-4 Tagen) an Salzwasser gewöhnen und eignen sich daher gut für räuberrische Fische, die Lebendfutter zum fressen gern haben.

 

LED vs. T5/HQI

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass LED zurzeit die effizienteste Aquarium Beleuchtung darstellen und herkömmliche Beleuchtungssysteme wie T5 Leuchtröhren und HQI bei weitem in den Schatten stellen.

Die 1W High Power LED, welche in all unseren Produkten verarbeitet wurden, haben bis zu 130 Lumen pro Watt, sodass der Strom äußerst effektiv umgesetzt wird. Hierdurch werden bei einer Umrüstung auf LED lediglich 50% der bisherigen Leistung benötigt, um die gleiche Helligkeit zu erzielen. Somit liegt das Stromersparnis bei ca. 50%, was folgende Rechenbeispiele noch einmal verdeutlichen:

 

Wasserpflanzen leisten einen entscheidenden Beitrag zu einer guten Wasserflora im Aquarium. Wenn die Pflanzen mit ausreichend Beleuchtung versorgt werden, produzieren sie über Photosynthese Sauerstoff, welcher von den Zierfischen und anderen Tieren zum Atmen benötigt wird. Zusätzlich tragen sie zur Wasserpflege bei, da sie das Wachstum der Algen verringern und schädliche Stoffe in weniger schädliche umwandeln. Darüber hinaus dient die Einzelpflanze den Fischen als Unterschlupf, welche die Blätter nicht nur als Versteck, sondern auch zum Ablaichen benutzen.

Auch zur Dekoration sind Pflanzen neben Wurzeln und Steinen ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau einer schönen Unterwasserwelt.

 

Eine der wichtigsten Grundlagen für eine gute Entwicklung eines solch empfindlichen Ökosystems eines Meerwasseraquariums ist die Beleuchtung. Um die idealen Bedingungen für anspruchsvollere Korallen zu schaffen gilt es hierbei verschiedene Faktoren zu beachten, denn immerhin ziehen diese ihre Nährstoffe aus dem ihnen zur Verfügung stehenden Licht.

 

In diesem Artikel sollt Ihr eine Übersicht bekommen, welche Aquarientechnik im Süß- oder Meerwasseraquarium zur Grundausstattung gehört und welche eher als zusätzliche Ausstattung empfehlenswert ist oder ganz weggelassen werden kann.

 

In der Meerwasser-Aquaristik gehört das Nachstellen des Meerwassers zu einer der anspruchsvollsten Herausforderungen. Aus physikalischer und chemischer Sicht gehört es unter anderem zu den kompliziertesten Lösungen, welche die Natur zu bieten hat und setzt sich aus zahlreichen anorganischen und organischen Substanzen zusammen.

 

Lichtleistung, Wassertemperatur, Effizienz, Farbspektren

 

Die richtige Wassertemperatur ist einer der wichtigsten Wasserwerte, damit sich die Pflanzen und Tiere in ihrem Lebensraum wohlfühlen können. Je nachdem aus welchem Ursprungsgebiet der Besatz stammt und welche Temperaturen dort vorherrschen, muss die Wassertemperatur im Aquarium entsprechend danach ausgerichtet sein.

Generell gilt, dass die Temperaturschwankungen, für eine gute Entwicklung der Lebewesen, möglichst gering gehalten werden sollten. Die Richtwerte für Warmwasser-Aquarien liegen zwischen 23 °C und 28 °C. Bei tropischen Meerwasseraquarien sollte die Temperatur niemals unter 21°C fallen

 

Riffsäule aus totem Riffgestein selbst bauen



Die größten Vorteile dieser Variante sind:
• Maximale Stellfläche für Korallen
• Stabiler Aufbau
• Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten
• Korallen lieben flache Oberflächen um daran festzuwachsen und sich mit maximaler Geschwindigkeit auszubreiten

 

Die richtige Strömung im Meerwasser- Aquarium

Neben der Beleuchtung ist die Strömung ein wichtiger Faktor, der bei der Einrichtung eines Meerwasseraquariums beachtet werden muss. Durch Strömungspumpen muss für die notwendige Bewegung im Aquarium gesorgt werden. Eine diffuse Strömung ist immer am besten um ein schnelles Korallenwachstum zu fördern. Denn Korallen oder Anemonen schwimmen nicht im Wasser umher, um sich ihre Nahrung zu fangen und müssen daher genügend sauerstoff- und nährstoffreiches Wasser zugeführt bekommen.
Zusätzlich sind Meeresbewohner, durch die Evolution bedingt, eine anhaltende Strömung gewohnt und brauchen diese, um sich wohlfühlen zu können.
Aus diesen Gründen sind Strömungsrichtungen für ein intaktes Meerwasserbecken unvermeidbar.

 

4 Schritte zur Riffgestein-Reinigung fürs Meerwasseraquarium

Bei dem Riffgestein handelt es sich um abgestorbene Korallen, welche als Fundament für lebende Korallen dienen. Bevor diese ins Becken eingesetzt werden können, müssen sie zunächst entsprechend gereinigt werden. Bei den vier Schritten dieses Reinigungsprozesses gilt es einige Dinge zu beachten, um diese komplett sauber zu bekommen und bedenkenlos verwenden zu können.

 

Die Hautbedeckung der meisten Fische besteht aus Schuppen, welche sich aus den Knochenplatten der Unterhaut zusammensetzen. Hierbei handelt es sich um plättchenförmige Gebilde der Lederhaut, deren Oberfläche oft von einer dünnen Schicht, der Epidermis, überzogen ist.

 
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